Karl Landsteiner Gesellschaft – außeruniversitär, gemeinnützig, unbürokratisch
Die Karl Landsteiner Gesellschaft (KLG) ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung medizinisch-wissenschaftlicher Forschung. Ihr Ziel ist es, neues Wissen zu schaffen, den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und damit einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung zu leisten. Die Forschungsinstitute unter dem Dach der Karl Landsteiner Gesellschaft decken nahezu das gesamte Spektrum der Medizin ab.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2004 ist die KLG zur größten außeruniversitären medizinischen Forschungseinrichtung Österreichs gewachsen.
Unsere nächsten Events & Termine
Aktuelles aus der Karl Landsteiner Gesellschaft
TRITON Studie:
Eine klinische Studie für Menschen mit ATTR-Amyloidose mit Kardiomyopathie.
Im Rahmen der Studie TRITON-CM wird ein Prüfmedikament mit dem Namen Nucresiran erforscht, um herauszufinden, ob es eine sichere und wirksame Behandlung von ATTR-Amyloidose mit Kardiomyopathie darstellen könnte.
ATTR-Amyloidose beeinträchtigt die Lebensqualität auf vielfältige Weise, und dennoch sind die Behandlungsmöglichkeiten nach wie vor begrenzt.
Deshalb führen wir die Studie Nucresiran durch. Wir möchten herausfinden, ob es die Anzahl der herzbezogenen Krankenhausaufenthalte und dringende herzbedingte Ereignisse bei Menschen mit ATTRAmyloidose verringern kann.
ZENITH Studie:
Die Studie ZENITH ist eine klinische Forschungsstudie für Menschen, die bereits eine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben oder ein hohes Risiko dafür aufweisen und trotz Behandlung weiterhin an Bluthochdruck leiden.
Wenn der Blutdruck trotz Behandlung hoch bleibt, spricht man von unkontrolliertem Bluthochdruck. Das kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Erfahren Sie, was die ZENITH-Studie beinhaltet und ob eine Teilnahme daran für Sie infrage kommt.
Nachruf Prim. Priv.-Doz. Dr. Regina Katzenschlager
Wir sind tief betroffen vom unerwarteten Ableben unserer hochgeschätzten Institutsleiterin Prim. Priv.-Doz. Dr. Regina Katzenschlager. Ihr plötzlicher Tod am 21. April 2026 hinterlässt eine schmerzliche Lücke in unserer wissenschaftlichen Gemeinschaft.
Seit 2011 leitete Regina Katzenschlager das Institut für neuroimmunologische und neurodegenerative Erkrankungen. Mit ihrem Team widmete sie sich mit außergewöhnlichem Engagement der Erforschung von Morbus Parkinson und anderen Bewegungsstörungen, entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems sowie neuromuskulären Krankheitsbildern. Ihr besonderes Interesse galt der Parkinson-Krankheit, zu der sie wesentliche Beiträge in Diagnose, Behandlung und Versorgung der betroffenen Patientinnen und Patienten leistete.
Sie prägte ihr Fachgebiet über viele Jahre hinweg maßgeblich und wurde auch international für ihre Expertise geschätzt. In der Parkinsonforschung war sie eine anerkannte Persönlichkeit.
Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen Menschen, die ihr nahestanden.
Im Namen des Vorstandes
Präsident Univ.-Prof. Dr. Bernhard Schwarz
Kongresshighlights Lung Cancer 26
KOMPAKT. PRAXISNAH. AKTUELL.
Auch 2026 setzt das Karl Landsteiner Institut für Lungenforschung und pneumologische Onkologie ihre erfolgreiche Webinar-Reihe „Kongresshighlights Lung Cancer“ fort.
In drei Sessions präsentieren ausgewiesene Expertinnen und Experten die wichtigsten internationalen Entwicklungen in der Lungenkrebsforschung – jeweils unmittelbar nach den großen Kongressen.
Die Karl Landsteiner Gesellschaft in den Medien
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13.11.2025 | ots.at
Innovation, die ankommt: Klinische Forschung als Zukunftschance für Österreich
Welche Rahmenbedingungen braucht es, um klinische Forschung in Österreich zu stärken und als essenziellen Bestandteil einer zukunftsorientierten Gesundheits- und Forschungspolitik zu verankern? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion der Reihe „zukunft gesundheit – Heute Ideen für Morgen“ am 6. November 2025 in Wien. Vertreter:innen aus Forschung, Gesundheitswesen, Wissenschaft und Politik diskutierten über strukturelle, organisatorische und politische Hürden – und sprachen ein gemeinsames Plädoyer für die Stärkung des Studien- und Forschungsstandortes Österreich aus.
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13.11.2025 | gesund.at
Landsteiner Tagung gibt Einblicke in immunologische Forschung und Klinik
Nachlese inkl. Video-Interviews mit den Referentinnen und Referenten der Landsteiner Tagung 2025