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Karl Landsteiner Gesellschaft

Institut für Supportive Krebstherapie

Institutsleiter
Arbeit am Institut

Die Hauptaufgabe des Institutes ist die wissenschaftliche Bearbeitung von Fragestellungen aus dem Gebiet der supportiven Krebstherapie.

1. Knochenmetastasen
Ein Schwerpunkt der Arbeiten im Bereich der supportiven Krebstherapie liegt in der Behandlung von Knochenmetastasen unter Einbeziehung von internationalen Studien und deren Ergebnissen, insbesondere im Hinblick auf die Wirksamkeit und die Vorteile des humanen monoklonalen Antikörpers gegen RANKL ( Receptor activator of nuclear factor kb ligand) im Vergleich zu den bisher eingesetzten Bisphosphonaten.
Ebenfalls soll die Verbesserung der Schmerzstillung mit Hilfe des Einsatzes von AK gegen den nerve growth factor erforscht und dokumentiert werden.

2. Komplikationen im oralen Bereich bei Chemotherapie
Ein weiterer Focus liegt auf der Erfassung und Bewältigung von oralen Komplikationen, die als Sekundärerkrankung bei Krebs und/oder dessen Behandlung auftreten, wie z.B Osteonekrose des Kiefers oder Stomatitis
Da der Mechanismus der Entstehung von Kieferosteonekrosen im Zusammenhang mit der Bisphosphonattherapie noch weitgehend ungeklärt ist, sollen möglichst viele Fälle erfasst werden. Dies wird in Zusammenarbeit mit dem Osteonekrose Register der Charitè Berlin geschehen.

In weiteren Studien soll beobachtet werden, in welcher Relation die positiven Auswirkungen für die Patienten(Schmerzlinderung oder Senkung des Frakturrisikos) bei der Behandlung mit Bisphosphonaten zu den möglichen Risken, eine Kieferosteonekrose zu entwickeln, stehen.

Die daraus resultierenden Forschungsergebnisse sollen unmittelbar in die Patientenversorgung einfließen und somit deren Lebensqualität erhalten oder verbessern.

Geplant ist eine internationale Zusammenarbeit zur Vernetzung und Verbreitung des Wissensstandes auf den obengenannten Gebieten und zur Optimierung der supportiven Behandlungsmöglichkeiten.