Karl Landsteiner Gesellschaft

Institut für Medizinische Simulation, Patientensicherheit und Notfallmedizin

Institutsleiter
Mitarbeiter
Arbeit am Institut
  • Qualitätssicherungsprojekte für die niederösterreichische Notfallmedizin – Einsatzanalyse, Erstellung von Berichten, Benchmarking
  • Durchführung, Unterstützung und Koordination wissenschaftlicher Studien
  • Erarbeitung von Empfehlungen
  • Erstellen von fachspezifischen Gutachten
  • Simulatortraining für medizinisches Personal mit dem Schwerpunkt auf Human Factors und Crisis Ressource Management
  • Training medizinischer Kompetenz in ausgewählten Spezialbereichen der Anästhesie (z.B. Kinderanästhesie), Intensivmedizin (z.B. Hämodynamik-Workshop) sowie der Notfallmedizin (z.B. ALS Provider in Zusammenarbeit mit ERC und ARC)
  • Unterstützung bzw. Durchführung von Pilotprojekten, auch gemeinsam mit Partnerorganisationen, die der Verbesserung der notfallmedizinischen Versorgung der (niederösterreichischen) Bevölkerung dienen
Medizinische Forschungsprojekte
  • Verhalten von Menschen in kritischen Situationen: dies stellt eines der zentralen Forschungsanliegen des Instituts dar. Die gewonnen Erkenntnisse fließen direkt in die Trainingsprojekte ein: am medizinischen Simulationsmodell können Kompetenzen des Personals im Gesundheitseinrichtungen in den nicht-technischen Fertigkeiten (Kommunikation, Teamverhalten, Entscheidungsfindung, situatives Bewusstsein) perfekt trainiert werden.
  • Outcome-Analysen von notfallmedizinisch und gesundheitspolitisch wie ökonomisch wichtigen Krankheitsbildern (Myokardinfarkt, Schlaganfall, Polytrauma, Schädel-Hirn-Trauma)
  • Notfallmedizinische Forschung – neue Techniken, Einsatz neuer Medikamente, organisierte Tätigkeit spezieller Notfallteams in Krankenanstalten (MET)
  • Einsatzindikation – laufende Supervision der Indikation zum Einsatz arztbesetzter Rettungsmittel hilft, deren Effizienz zu verbessern
  • Strukturwandel – rasche und kompetente ärztliche Behandlung am Notfallort, zunehmende Kompetenzen des Sanitätspersonals und (scheinbar) knappe Ressourcen bieten nur vordergründig Konfliktpotential. Verbesserung der Verfügbarkeit des Notarztes durch Flexibilisierung, qualifizierte Erstversorgung bis zum Eintreffen des Notarztes durch Sanitätspersonal, ggf. auch im Rahmen erweiterter Notkompetenz, Transportüberwachung durch gut ausgebildetes nichtärztliches Personal – sowie der Umstieg auf ein NEF[1]-System bringen bessere Versorgung bei gleichen Kosten